
Neue Episode: KI & Change
Was es braucht, damit KI Change Management in der Baubranche gelingt – und warum das Tool allein nicht reicht.
KI ins Unternehmen einführen und dann hoffen, dass es schon irgendwie läuft – das kennt die Branche. Und es funktioniert genauso wenig wie damals bei BIM. Denn mit dem Tool allein ist es nicht getan. Es braucht Menschen, die mitgenommen werden, Prozesse, die wirklich verändert werden, und eine Umgebung, in der das alles auch sicher stattfinden kann.
In Folge 42 von BIM & Bier spricht Host Falk Wagner mit Stefan Stemmler, Experte für Veränderungsprozesse bei Formitas, über das, was hinter dem Begriff Change Management steckt – und was es konkret bedeutet, KI in einem Unternehmen dauerhaft zum Laufen zu bringen.
Dabei geht es unter anderem um die sogenannte Technology Adoption Curve (siehe unten): Ganz links stehen die Innovatoren, die sowieso voranpreschen. Die entscheidende Frage ist aber, wie man die frühe Mehrheit erreicht – und dann irgendwann auch die späte. Stefan Stemmler beschreibt, wie KI-Champions dabei eine ähnliche Rolle übernehmen können wie einst die BIM-Champions: nicht als Einzelkämpfer, sondern als Multiplikatoren, die begleitetes Klicken ermöglichen und Erfolgserlebnisse erzeugen.
Außerdem: Warum klassische Schulungen bei KI kaum funktionieren. Was wirklich hilft, ist eine andere Haltung – nämlich einfach die KI zu fragen, wie etwas geht. Und warum eine sichere, gemeinsam genutzte KI-Umgebung kein Nice-to-have ist, sondern die Grundvoraussetzung dafür, dass der Change überhaupt gelingen kann.
Fünf Faktoren für nachhaltige Veränderung nennt Stephan Stemmler am Ende der Folge: Vision, Kompetenz, Ressourcen, Anreizmessbarkeit und Aktionsplan. Fehlt einer davon, entsteht Durcheinander statt Wandel.
Das Bier der Folge: Bavaria IPA 0,0 von Royal Swinkels aus den Niederlanden – ein alkoholfreies IPA mit 50 IBU, vier Hopfensorten und eigenem Quellwasser. Seit 50 Jahren im Markt, gebraut nach einem Prozess, bei dem der Alkohol gar nicht erst entsteht. Nicht Symptome korrigieren, sondern Prozesse neu denken. Klingt bekannt, oder?